Steilvorlage

Herr Lobo, der Blogger mit der neckischen Frisur, ist zwar noch nicht überzeugt, trotzdem hoffe ich ganz stark, dass der Spitzeneinfall der Innenministerkonferenz nun endlich die Ego-Shooter zu verbieten, schon am Sonntag auch in Deutschland der Piratenpartei neuen Auftrieb gibt.

Das naheliegendste, den privaten Waffenbesitz zu verbieten (auch wenn ich der Meinung bin, dass das beim Thema Amok auch nix bringt, da dann eben mit anderen Mitteln gemordet wird), steht gar nicht zur Debatte. Die Waffen- und Schützenlobby ist zu stark. Bezeichnenderweise ist der Niedersächsische Innenminister Schünemann Mitglied des Schützenvereins Holzminden.  Zudem kann man diese furchtbaren Killerspiele  in der Seniorenrepublik Deutschland auch besser an den Wähler bringen. Alles Teufelszeug.

In Schweden ist die Partei drittstärkste Kraft, dem Pirate Bay Prozess sei Dank. Und in Deutschland fahren die Politiker ja gerade dicke Geschütze in Richtung Freiheit des Netzes.

Die Piratenpartei in Deutschland hat noch einen ziemlichen Nerd-Faktor, Verschwörungstheorien fallen auf fruchtbaren Boden und die Zahl 23 umgibt eine besondere Aura. Nichts desto trotz hat die Partei ein paar wichtige Ideen im Konzept, die zwar weit davon entfernt sind Realpoitik werden zu können, aber der Grundgedanke stimmt. In vielen anderen Bereichen gibt es hingegen noch deutliche Defizite. Aber wie schreibt Reizzentrum so schön:

„Etwaige Folgen meiner Entscheidung in Sachen Familien-, Aussen-, Wirtschafts-, Verteidigungs-, und anderer Politik sind mir scheissegal. Es MUSS etwas geschehen und zwar schnell“

Genau!