Die Entgrenzung des Privaten

Was war das für eine schöne Welt. Privates war privat. In der Öffentlichkeit bekam man allenfalls Privates von Prominenten mit. Aber dank digitaler Medien und insbesondere social-software-Anwendungen wie Youtube dürfen wir nun endlich an Dingen teilhaben, die unsere tiefsten Sehnsüchte befriedigen. Nun haben wir uns daran ja schon gewöhnt, von skurrilen bis erotischen Episoden aus jedermanns Privatleben ist uns nichts mehr peinlich. Ein nettes Beispiel dazu liefert aktuell SPON. Beeindruckend, dass sich offenbar über 4 Millionen Menschen diesen edlen Streifen bereits reingezogen haben. Und beeindruckenden, wie viele Remixes/Abwandlungen/Varianten davon bereits produziert wurden. Ich finde immer wieder die Diskussion spannend, wozu man die Zeit, Energie und Kreativität nutzen könnte, die in social software sinnfrei verbrannt wird.

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